اللهم كن لوليك الحجة بن الحسن صلواتك عليه وعلى ابائه في هذه الساعه وفي كل ساعه وليا وحافظا وقائدا وناصرا ودليلا وعينا حتى تسكنه ارضك طوعا وتمتعه فيها طويلا برحمتك يا ارحم الراحمين

 

  موكب عابس ألشاكري. يدعوا جميع الإخوة والأخوات لتبرك والتقرب إلى الله تعالى بالحضور والمشاركة في إقامة مراسيم دعاء كميل وذلك مساء كل يوم خميس قبل صلاتي المغرب والعشاءنسأل الله ان يتقبل من الجميع

 

 

 
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IM Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen

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Als die islamische Religion noch jung war und viele den Islam annahmen aber noch nicht so weit waren, dass alle Vorschriften und Gesetzte Gottes noch nicht verinnerlicht wurden, entbrannte in Madina nach dem Tode des Propheten (Allahs Gebet mit ihm und seiner Familie) einen Streit zwischen den Muslimen, die den Islam in zwei Richtungen bewegte. Eine Richtung vertrat die Meinung, dass die Menschen selber den Nachfolger wählen sollten und zwar nach den Vorgaben der vorislamischen Zeit. Die andere Richtung vertrat die Meinung, dass nur Allah in der Lage ist, den besten Menschen für die Nachfolge des Propheten zu wählen und befolgten den 70 Tage zuvor vom Propheten auf Befehl Gottes eingesetzten 33-jährigen Imam Ali (friede sei mit ihm). Diese wurden auch die Anhänger Alis (Schiat Ali, später die Schiiten bezeichnet). Die meisten Großfamilien, darunter die Familie Ummeye, die den Islam als neue Macht nur zähneknirschend akzeptierten, sahen nun die Gelegenheit gekommen, den auf die Familie und die engsten Anhänger des Propheten aufgestauten Hass den freien Lauf geben zu lassen. So wurde der Tochter des Propheten einen großen, furchtbaren Landstrich weggenommen, obwohl sie die Einnahmen ausschließlich den Armen zukommen ließ, weil man befürchtet, ihr Ehemann, Imam Ali, könnte nun die Einnahmen dazu verwenden, eine Revolution anzuzetteln. Ein paar Wochen später griffen diese Menschen sogar das Haus der Prophetentochter Fatime an, um Imam Ali den Treueid für den neuen Machthaber öffentlich abzugeben. Während des Angriffes wurde Fatime schwer verletzt und erlag Tage später dieser Verletzung. Ihre Kinder Hassan, Hussein und Saineb wurden terrorisiert und schikaniert. Die Anhänger Imam Alis in den entlegenen Gegenden des islamischen Reiches wurden bekämpft, abgeschlachtet und deren Familien wurden als Sklaven genommen. Damit der interne Widerstand abgeschwächt wird, beginnen die neuen Machthaber, entgegen der quranischen Gesetze, mehrere Angriffskriege und erobern große Gebiete in Asien und Afrika. Trotzdem können die Muslime, auch in den neuen Gebieten, das Trauma um den Machtverlust der Familie des Prophten, die im Quran als Rein und von jeder Sünde frei bezeichnet wird, nicht überwenden. Daher entstand 20 Jahre nach dem Tode des Propheten ein „Volksaufstand“ vorwiegend im Ägypten und im Irak, der nach 5 Jahren in Madina zum gewaltsamen Tod des „dritten Kalifen“ der Machthaber führte. Die Menschen sind aus allen Teilen des islamischen Reiches gekommen um Imam Ali (Friede sei mit ihm) den Weg an die Macht zurück zu ebnen. Zuerst hatte er abgelehnt, da in den Schlüsselpositionen immer noch viele Islamfeinde saßen. Da aber die revolutionäre beschwören, jeden anderen zu töten, nahm Imam Ali (Friede sei mit ihm) den Treueid an. Die Reste der unterlegenen Partei begannen die Menschen mit unvorstellbaren Gräueltaten zu terrorisieren. Unter den drei Städten mit theologischen Großschulen, wählte Imam Ali (Friede sei mit ihm) die Schule in Kufa aus und siedelte dorthin über, weil er gesehen hatte, dass die Lehrer in den anderen Schulen (in Basra und in Madina), unbequeme Fragen mit Gewalt beantworteten, während in Kufa auch gottverleumderische Fragen zugelassen und diskutiert wurden. Seine Vorstellung von Gerechtigkeit gefiel den Anhängern der alten Partei, angeführt vom neuen Führer der Ummeye, Muawia in Damaskus, dessen Vater 22 Jahre lang den Islam aufs schärfste bekämpfte, die 3 Kriege in der 4-jährigen Regierungszeit Imam Alis anzettelten und einen Mörder anheuerten, der Imam Ali (Friede sei mit ihm) während des Gebets mit einem vergifteten Schwert tötete. Sein Sohn, Imam Hassan (Friede sei mit ihm), der vom Propheten als Nachfolger Imam Alis (Friede sei mit ihm) bestimmt worden war, stand vor der Entscheidung Krieg auf allen Ebenen zu führen, oder Muawia die Macht bis zu seinem Tode zu überlassen. Da letzterer mit Versklavung der Anhänger Alis drohte und mit dem Geld der Muslime die Stimmen der Menschen kaufen konnte, wählte Imam Hassan (Friede sei mit ihm) den zweiten Weg. Muawai wollte aber, dass seine Familie, Ummeye die islamische Gemeinschaft führt und nicht die Familie des Propheten und bezahlte die Ehefrau Imam Hassans (friede sei mit ihm) , damit sie ihn vergiftet, was sie auch tat. Nach seinem Tod, wollte Imam Hussein die getroffene Vereinbarung mit Muawia nicht verletzten, obwohl sich letzterer nicht daran hielt. Nach dem Tode Muawias verweigerte Imam Hussein (friede sei mit ihm) dem Sohn Muawias, Yazid der Treueid und verlangte die Rückgabe der Macht an die wahren und rechtmäßigen Machhabern, da Yazid nur sein Vergnügen im Kopf hatte und das Geld der Muslime für Tänzerinnen und Sängerinnen ausgab und jedem umbringen ließ, der diesen Zustand anprangerte. Als die Bewohne Kufas einen Aufstand organisierten, schickten sie mehrere Tausend Briefe an Imam Hussein zu kommen und den Aufstand anzuführen. Imam Hussein (Friede sei mit ihm) nahm bei seiner Reise die Kinder und die Frauen mit, weil er wusste, dass es zum Kampf kommen wird und wollte Jemand dabei haben, der die wahre Geschichte weitererzählt. In der Tat fingen mehrere Tausend Soldaten Yazids die Karawane Imam Husseines (Friede sei mit ihm) vor Kufa ab und leiteten sie weiter nach Norden bis es in Kerbala zum Gemätzel kam, wo die Familie des Propheten auf grausame Art und Weise ums Leben kam und der Kopf Imam Husseins und die Köpfe seiner Anhänger abgetrennt wurden und auf Sperre getragen wurden bis Damaskus. Und so wurden auch die anderen, namentlich genannten Nachfolger des Propheten vom Nachkommen Imam Husseins (Friede sei mit ihm) von den Nachfolgern Yazids bekämpft bis zu heutigen Tag, wo sie während der Schreckenherrschaft Saddams wegen dem Besuch des Grabes Imam Husseins (Friede sei mit ihm) hingerichtet wurden. Auch heute nachdem die Schiiten an der Macht teilnehmen konnten, versuchen die Anhänger Yazids mit Enthauptungen und mit Bombenanschlägen sie zu terrorisieren. Unsere Veranstaltung ist als Solidaritätsveranstaltung mit Millionen von Menschen, die in den letzten Tagen sich zu Fuß auf den Weg zum Grab Imam Husseins (Friede sei mit ihm) aufmachten. Mit dieser Veranstaltung wollen wir den gegen diese friedlichen Menschen gerichteten Terror ächten.

Abess Alshakeri Gemeinde e. V.

 

Zum Tode von Imam Jaafar As-Sadiq (Friede sei mit ihm).

Imam Jaafar As-Sadiq ist derjenige, der die meisten Riten, Aufgaben und Vorschriften derislamischen Religion erklärte und die islamischen Wissenschaften (in Chemie, Mathematik, Medizin, Philosophie  und Astrologie) so weit es möglich den Menschen erklärte. 
Imam Jaafar as-Sadiq (Friede sei mit ihm) wurde um 702 n.Chr., in Medina geboren. Sein Vater war Imam Muhammad al-Baqir Sohn von Imam Ali Sohn von Imam Hussein, Sohn vonder Prophetentochter Fatime und Imam Ali (Friede sei mit ihnen allen). Er lebte in der Zeit der Herrschaft der Ummayadan, welche zu seiner Zeit stark ins Schwanken gekommen waren und einen Machtverlust befürchteten. Die Ummayadan konzentrierten sich damals hauptsächlich auf den tobenden Aufstand versuchten diese Revolte mit aller Kraft blutig niederschlagen. Imam Jaafar as-Sadiq (Friede sei mit ihm) konnte deshalb in aller Ruhe seine Schüler unterrichten, ohne verfolgt oder eingesperrt zu werden. Imam Jaafar as-Sadiq (Friede sei mit ihm) nutze die günstige Gelegenheit, um den wahren Glauben zu verbreiten und mit Leuten aus den verschiedensten Gesellschaftsschichten zu diskutieren. Es wurden hunderte von Büchern über seine Vorlesungen, wissenschaftlichen Abhandlungen, seine Worte und Weisheiten geschrieben. Über Imam Jaafar as-Sadiq (Friede sei mit ihm) und seinem Vater (Friede sei mit ihm) gibt es deshalb die meisten Überlieferungen in den schiitischen Quellen. Die Zahl der Wissenschaftler und Gelehrten, die durch ihn ausgebildet wurden, beläuft sich auf mehr als viertausend. Sie kamen von allen Ländern, um bei ihm zu studieren. Aber auch einer der Begründer der fünf Rechtsschulen, Imam Abu Hanife, war ein Schüler von ihm. Er lernte bei ihm zwei Jahre. Eines seiner bekanntesten Aussprüche über Imam Sadiq (Friede sei mit ihm) war: „Wären die zwei Jahre bei Imam Sadiq nicht gewesen, wäre ich verloren gegangen.“ Ebenso gehörte Imam Schafii zu seinen Schülern. Er verfasste sogar ein Gedicht aus Liebe zur Ahl-ul-Bayt (Friede sei mit ihm) über sie. Imam Jaafar as-Sadiq (Friede sei mit ihm) wies seine Schüler immer daraufhin seine Vorlesungen und Vorträge aufzuzeichnen, da er wusste, dass es eine Zeit geben würde, in der Unruhen und Verwirrungen herrschen würde.  Deshalb wird die Shiitische Glaubenslehre auch als die „Jaafaritische“ bezeichnet.


Gegen Ende des Lebens vom Imam (Friede sei mit ihm), nahmen die Verfolgungen wieder stark zu. Die Schiiten wurden gruppenweise in Kerkern geworfen und ausgepeitscht. Andere wurden lebendig begraben oder zwischen Gebäudewänden eingemauert. Nachdem der Kalif Mansoor einige Familienmitglieder von Imam Jaafer As-Sadiq ermordet hatte, sandte er mehrere Spione nach Madina, um den Imam zu überwachen. Der Kalif hatte den Einfluss des Imams zu lange unterschätzt. Als ein Palastprediger im Freitagsgebet mit seinen Reden den Propheten (Allahs Segen mit ihm und seine familie) und seine Familie (Ahlul Bayt) (Friede sei mit ihm) beschmutzte. Imam Sadiq (Friede sei mit ihm) hörte sich die üblen Reden nicht lange an und entgegnete ihm: „Weißt du, wer der größte Verlierer am Tage des Gerichts sein wird? Derjenige, der sein ewiges Leben gegen das niedrige Leben im Diesseits eines korrupten Herrschers verkauft!“ Natürlich gefiel dem Abbasidenherrscher, Mansoor die Aufrichtigkeit des Imams nicht und so beschloss er, da er ihn sich nicht zum Freund machen konnte, ihn zu vergiften. Er ließ ihn nach Bagdad bringen, um seine Aktivitäten besser kontrollieren zu können. Im hohen Alter durfte Imam Jaafar as-Sadiq (Friede sei mit ihm) wieder nach Medina zurückkehren, wo er auf Mansoors Befehl schließlich im Alter von 65 Jahren vergiftet wurde. Dies geschah um 765 n.Chr. Als Mansoor die Botschaft vom Tode des Imam hörte, befahl er den Gouverneur von Medina, das Testament von Imam Jaafar as-Sadiq (Friede sei mit ihm) zu studieren, um seinen Nachfolger sofort zu töten. Mansoor wollte das Imamat, die von Gott festgelegten Nachfolgern des Propheten, ein für alle mal auslöschen. Doch sein Plan scheiterte, weil Imam Sadiq vor seinem Tod von diesen Plänen wusste und so bestimmte er in seinem Testament gleich vier Personen zum Nachfolger: Den Kalifen Mansoor, den Governeur von Medina, seinen ältesten Sohn, der längst vor dem Tode Imam Sadiqs starb, und seinen jüngsten Sohn (Imam Musa Kazim) (Friede sei mit ihm). Imam Jaafar as-Sadiq (Friede sei mit ihm) hatte auch nach seinem Tod, den Kalifen Mansoor nochmals eine Niederlage beschert und seine  machtbesessenen Pläne ruiniert. Sein heiliger Körper wurde in Medina begraben.
Für weitere Informationen:

www.al-shia.de

www.imam-hassan.de


www.islamischer-weg.de

www.imam-hussein.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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